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Referat für Klima & Umweltpolitik

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Über Uns

Wir arbeiten in eurer Univertretung daran, die Uni Wien nachhaltig zu einem sowohl klima- als auch studierendenfreundlichen Ort zu machen. Wir sehen Nachhaltigkeit als einen Weg, unser aller Leben gemeinsam neu und besser zu gestalten. Deshalb setzen wir uns für einen ökologischen Wandel an der Uni Wien ein, der zugleich die Lebensqualität der Studierenden ins Zentrum rückt, ob durch leistbare Mensen und Öffis, grüne Erholungsflächen, oder vieles mehr. Gerade weil die Klimakrise oft entmutigend wirken mag, ist es wichtig, den Wandel im Konkreten umzusetzen – genau das ist unsere Aufgabe!

Ihr habt Fragen oder Interesse euch einzubringen? Schreibt uns gerne!

Kontakt

Caspar Lemke (er/ihm)

Fabian Lichtenauer (er/ihm)

Miriam Seebacher (sie/ihr)

E-Mail: oekoref@oeh.univie.ac.at

Projekte

Nein zum Cube!

Der „Quantum Cube“, ein neues Quantenforschungszentrum der Physik Fakultät, soll mitten auf dem alten AKH-Campus im Hof 2 gebaut werden. Mit diesem Neubau will die Uni Wien im internationalen Wettbewerb gut dastehen und betitelt den Bau als Prestige-Projekt; in Wahrheit ist der Cube nichts als klimaschädlich, unsozial und undemokratisch

Anstatt Bestandgebäude zu nutzen, ist ein flächenintensiver Neubau geplant. Langfristig stiehlt der Bau Erholungs- und Studienflächen und ruiniert die Klimaziele der Uni Wien: geplante ausgleichende Entsiegelungsprojekte sind unzureichend, es liegt keine CO2-Bilanzierung vor. Eine Uni, die sich Nachhaltigkeit auf die Fahnen schreibt, kann so etwas nicht verantworten!

Ab Mai 2026 wird der Bau für über ein Jahr das soziale Leben in Hof 2 komplett lahmlegen; der gesamte Campus wird über ein Jahr lang immensen Störungen unterliegen.

Das alte AKH ist vor allem von Geistes- und Sozialwissenschaften besiedelt, die in teils baufälligen Gebäuden arbeiten müssen. Nun will man in genau dieser Oase einen Neubau für eine Naturwissenschaft errichten. Statt guter Wissenschaft ist es der Fokus des Rektorats, den Trends hinterherzurennen, um davon monetär zu profitieren.  Die Lehre für Viele fällt faktisch hinter der Forschung der Wenigen zurück, obwohl beides gleichberechtigte Grundpfeiler der Uni Wien bilden sollen.

Dieses gesamte Projekt wird das Leben und Zukunft der Studierenden nachhaltig beeinflussen; und doch wurde der Cube ohne studentische Teilhabe konzipiert, Student Spaces sind nicht vorgesehen. Dass die meisten kaum etwas über dieses Projekt wissen, zeigt umso mehr, wie wenig die Universitätsleitung die Studierenden in solche Entscheidungen mit einbezieht. 

Wir als ÖH Uni Wien stellen uns dagegen, dass die Uni die Stimme der Studierenden, die Nachhaltigkeit und die Lebensqualität auf dem Campus zugunsten des guten Rufes als „Exzellenzuni“ aufgibt. Deshalb fordern wir einen sofortigen Stopp der Planung des Cube!

 

Klimafreundliche Möbilität fördern

Viele Studierende kommen öffentlich, zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Uni. Wir setzen uns für den Ausbau dieser Transportmöglichkeiten ein.

Gerade in einer Stadt wie Wien, in der viele auf das Fahrrad angewiesen sind, braucht es bessere Bedingungen für den Radverkehr. Wir fordern daher den Ausbau der Fahrrad-Infrastruktur, konkret durch mehr Fahrradständer auf und rund um den Campus sowie durch die regelmäßige Durchführung eines frei zugänglichen Fahrrad-Checks.

Gleichzeitig fordern wir die Rücknahme der geplanten Preiserhöhungen der Öffi-Tickets, die ab Februar anfallen werden!

Zur Struktur der Mobilität gehören auch die Pläne der Stadt Wien zum Vorplatz der Uni Wien. Die Stadt will den Vorplatz der Uni Wien umgestalten – wir wollen die Vision der Studierenden mit einbauen. Wir werden uns inhaltlich und öffentlichkeitswirksam durch Kampagnen, Umfragen und Events dafür einsetzen, dass der Raum vor der Uni Wien studierenden- und klimafreundlicher ausgebaut wird.

 

Der Campus den Studierenden – Räume zurückerobern und gemeinsam gestalten

Ein Campus, der wirklich Studierenden gehört, ist sozial, inklusiv und lebendig. 

An der Uni Wien braucht es mehr offene, konsumfreie und gut ausgestattete Aufenthaltsbereiche, sowohl in den Gebäuden als auch im Freien, damit Studierende Raum zum Lernen, Vernetzen und Entspannen finden. Der Campus im Alten AKH soll wieder zu einem lebendigen Ort für alle Studierenden werden. 

Unsere Vision, wie der Campus aussehen könnte, setzen wir am besten konkret um indem wir den Campus aktiv nutzen: für Veranstaltungen, Infotage, Kulturangebote oder niedrigschwellige Austauschformate. So kann die Sichtbarkeit der ÖH gestärkt und ein Gemeinschaftsgefühl unter den Studierenden gefördert werden.