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Offensive leistbarer Wohnraum

Auf dem Wohnungsmarkt läuft einiges schief. Zu hohe Mieten, Vermieter_innen, die sich nicht an Gesetze halten, Diskriminierung bei der Wohnungssuche. Die Probleme auf dem Wohnungsmarkt sind vielschichtig und die Missstände groß. 

Auf genau diese Missstände wollen wir in unsere Offensive leistbarer Wohnraum aufmerksam machen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf dem Einsatz für einen erleichterten Zugang zu gefördertem Wohnraum, insbesondere für jene Studierenden, die neu nach Wien ziehen. 

Daher fordert die ÖH Uni Wien gegenüber der Stadt Wien einen vereinfachten Zugang zum Wiener Wohnticket sowie die Öffnung der Wohnbeihilfe für Studierende. Außerdem fordern wir die Wiedereinführung der staatlichen Studierenden­wohnheim­förderung.

Hier findet ihr unsere nächsten Veranstaltungen:

 

Wie schaffen wir leistbaren Wohnraum? Wie kann eine Zukunft aussehen, in der alle Zugang zu günstigem und qualitativem Wohnraum haben? Wer darf mitsprechen und warum braucht es mehr Demokratisierung im Wohnbereich? Diesen Fragen widmen wir uns im Vortrag von Andrej Holm. Andrej Holm ist Sozialwissenschaftler mit Schwerpunkten in den Themen  Stadterneuerung, Gentrifizierung und Wohnungspolitik. Derzeit lehrt er unter anderem an der Humboldt-Universität Berlin und an der TU Wien.

 

Wann: 16.03., 18:30 Uhr

Wo: SR 7, Kolingasse 14–16

Wohnraum wird immer knapper – besonders für Menschen ohne hohes Einkommen. Davon sind auch Studierende stark betroffen: Wer zum Studienstart nach Wien zieht, steht oft vor der großen Herausforderung, leistbaren und geeigneten Wohnraum zu finden. Steigende Wohnungskosten im Zuge der Teuerungskrise verschärfen die Situation zusätzlich. Studierende müssen sich deshalb viele Fragen stellen, bevor sie überhaupt mit ihrem Studium starten können:

 

Wie finde ich passenden Wohnraum?

Welche Möglichkeiten habe ich als Student_in in Wien?

Und was muss ich rechtlich wissen?

 

Diese und weitere Fragen beantwortet Walter Rosifka.

Walter Rosifka ist Leiter des Teams Wohnen der AK Wien sowie Experte für Wohnungspolitik und Mietrecht. In einem einstündigen Input gibt er einen Überblick über das Thema Wohnen in Wien für Studierende und erklärt wichtige Grundlagen des Mietrechts. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und ins Gespräch zu kommen.

 

Wann: 19.03. 18:30

Wo: NIG, Hörsaal 3 Erdgeschoss 

Ob Fragen zur Wohnungssuche oder zu studentischen Wohnformen wie Mitmiete beziehungsweise Untermiete: Komm am 25.03. vorbei und stell deine Fragen. Im Vortrag mit Wohnrechtsexperten Thomas Kanicki von der MieterHilfe Mobil geht es um die wichtigsten rechtlichen Grundlagen rund ums Wohnen: den Umgang mit Makler_innen, Mietverträge, studentische Wohnformen und wie du erkennen kannst, ob deine Miete zu hoch ist und eventuell gesenkt werden kann.

 

Wann: 25.03., 16:00–18:00 Uhr

Wo: Hörsaal 5A Geographie, NIG 5. OG, A0518 

Wien gilt international als Vorzeigestadt für leistbaren Wohnraum. Berlin hingegen steht für steigende Mieten, Widerstand – und radikale politische Forderungen wie Enteignung großer Immobilienkonzerne. Doch was stimmt wirklich? Und was können wir voneinander lernen?

Am 13. April 2026 lädt die ÖH Uni Wien zur Podiumsdiskussion „Wohnen ist politisch“ ein – mit einem direkten Vergleich zweier Städte, die unterschiedlich mit der Frage nach leistbarem Wohnraum umgehen.

 

Zu Gast sind:

• Sofie Waltl (University of Cambridge), Ökonomin mit Fokus auf Wohnungsmarkt und Ungleichheit

• Tobias (Deutsche Wohnen & Co. enteignen), Aktivist aus Berlin

 

Gemeinsam diskutieren wir:

  • Ist Wien wirklich die „Stadt des leistbaren Wohnens“?
  • Was ist schiefgelaufen in Berlin – und was hat sich daraus entwickelt?
  • Welche politischen Instrumente funktionieren (Mietendeckel, Mietpreisbremse & Co.)?
  • Wie können wir Druck aufbauen, um echte Veränderungen durchzusetzen?

Wann: 13.04.2026  ab 18:30 Uhr

Wo: Universität Wien, NIG Hörsaal 3 Erdgeschoss 

Komm vorbei, bring deine Fragen ein und diskutiere mit, denn leistbarer Wohnraum geht uns alle an!

Am 23.04.2026 findet von 14:00 bis 16:00 Uhr der kostenlose Stadtspaziergang "Sanfte Stadterneuerung in Wien" statt. Wie lässt sich Stadt verändern, ohne sie zu zerstören? In den 1970er Jahren führten zivilgesellschaftliche Proteste und ein planerischer Paradigmenwechsel in Wien zu einem grundlegenden Umdenken im Umgang mit historischen Vierteln. Statt Abriss und Neubau setzte sich Schritt für Schritt ein neues Prinzip durch: die Sanfte Stadterneuerung.

 

Bei unserem Stadtspaziergang gehen wir diesen Entwicklungen nach – von den Konflikten und Experimenten der Anfangszeit bis hin zu einem heute international beachteten Modell der Wohnhaussanierung und partizipativen Stadtentwicklung. Gemeinsam mit Katharina Kirsch-Soriano da Silva und Judith M. Lehner von der TU Wien werfen wir einen Blick auf konkrete Häuser und Grätzel und diskutieren, was wir daraus für aktuelle Herausforderungen im Umgang mit bestehendem Wohnraum lernen können

 

AUFGRUND VON BEGRENZTER TEILNEHMER_INNENANZAHL SOLL EINE ANMELDUNG ALS VERBINDLICH ANGESEHEN WERDEN. Der Treffpunkt wird nach der Anmeldung per Mail bekanntgegeben.

https://cloud.oeh.univie.ac.at/apps/forms/s/qw4dwtkYjs5XK4J36Z5CGrys