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Keinen Platz für Homophobie in der Uni Wien

Keinen Platz für Homophobie in der Uni Wien

Innerhalb eines Seminars zu Religionsphilosophie wurde durch den Lehrveranstaltungsleiter dazu aufgerufen, eine Petition gegen die “Ehe für Alle” zu unterschreiben. Zeitgleich wurde eine Unterschriftenliste durch die Reihen gegeben. Nach dem Studierende dagegen protestierten, wurde die Diskussion abgedreht und das Seminar weitergeführt. Die ÖH Uni Wien verurteilt die Verbreitung von homophoben Inhalten in Lehrveranstaltungen aufs Schärfste.

Die für die Petition verantwortliche “Gesellschaft gegen Korruption und Bevormundung", steht der christlich-fundamentalistischen “Christliche Partei Österreich” (CPÖ) nahe, die sich beispielsweise auch das Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen fordert. Sie vertritt eine rückschrittliches, konservatives, diskriminierendes Menschenbild.

An der Universität, die sich Diversität und Gleichbehandlung auf die Fahnen schreibt, darf es keinen Platz für Homophobie und andere menschenfeindliche Ideologien der Ungleichheit geben. Deshalb fordert die ÖH Uni Wien Konsequenzen für den betreffenden Lehrenden und setzt sich aktiv für die durch jene Handlungen diskriminierten Studierenden ein.

Die ÖH Uni Wien will eine emanzipatorische Gesellschaft, in der es keine Rolle spielt welches Geschlecht oder welche Sexualität eine Person hat. Wir tolerieren keine Aktionen die darauf abzielen Menschen aufgrund Ihrer sexuellen Vorlieben zu diskriminieren!