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ÖH Uni Wien zum IDAHOT: Homo- und Trans*phobie müssen auch an der Universität bekämpft werden

Studierendenvertretung ruft am internationalen Tag gegen Homo-und Transphobie zur Solidarität auf und macht auf Beratungsangebot aufmerksam

Zum 17. Mai, dem internationalen Tag gegen Homo- und Trans*phobie macht auch die Studierendenvertretung an der Universität Wien auf die Diskriminierung von LGBTIQ-Personen aufmerksam. "Auch Studierende sind von der Feindlichkeit gegenüber Homosexuellen und Trans*personen betroffen", erklärt Camila Garfias (VSStÖ) vom Vorsitzteam der ÖH Uni Wien. 2015 wurde die Studie „Queer in Wien – Lebenssituation von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender-Personen und Intersexuellen (LGBTIs)“ präsentiert. Diese besagt, dass 79 Prozent der Befragten im öffentlichen Raum beschimpft wurden. Ein Viertel davon war sexualisierten Übergriffen oder sexualisierter Gewalt ausgesetzt, 20 Prozent wurden körperlich attackiert.

Angesichts der Krise in der Asylpolitik sind es schutzsuchende Frauen* und LGBTIQ-Flüchtlinge, die auf und nach ihrer Flucht mit ständiger Diskriminierung zu kämpfen haben. So wird an den wenigsten Orten dafür gesorgt, dass diesen Menschen in den Flüchtlingsunterkünften ein besonderer Schutz zukommt. Auf Missstände wie diesen wollen weltweit Aktivist_innen und NGOs heute aufmerksam machen.

"Daher rufen auch wir als ÖH Uni Wien auf, sich an der Demonstration heute am 17. Mai zu beteiligen", betont Karin Stanger (GRAS) vom Vorsitzteam. Mehr Infos dazu unter: https://www.facebook.com/events/218993335149634/

"Für Menschen, insbesondere Studierende, die von Diskriminierung betroffen sind, bietet die ÖH Uni Wien Beratung, Unterstützung sowie eine Plattform zur Selbstorganisation an", hält Elisabeth Weissensteiner (KSV-Lili) fest. Seit Oktober 2005 gibt es an der Universitätsvertretung Wien ein autonom besetztes und finanziell unabhängiges Referat für HomoBiTrans*-Angelegenheiten, dessen Existenz und Aufgabenbereich auch in der Satzung verankert ist.

Wenn es Fragen gibt oder bei homophoben oder trans*phoben Vorfällen Unterstützung gesucht wird, können sich Studierende und Betroffene an das Referat per E-Mail wenden oder während den Beratungszeiten vorbeischauen:

Referat für HomoBiTrans*-Angelegenheiten 
AAKH, Spitalgasse 2, Hof 1, A-1090 Wien 
E-Mail: homobitrans@oeh.univie.ac.at 
Beratung: Do.: 11:00-15:00