Sie sind hier

Uni Logo

 

ÖH-Uni-Wien-Topf zur Förderung feministischer/queerer Nachwuchswissenschafter*innen

 

*** for english, see below ***

Die ÖH Uni Wien fördert wissenschaftliche Auseinandersetzung mit feministischen/queeren Themen. Um Förderung ansuchen können Nachwuchswissenschafter*innen (Studierende), die queere/feministische wissenschaftliche Arbeiten verfassen oder queere/feministische wissenschaftliche Projekte durchführen. Die ÖH Uni Wien unterstützt darüber hinaus die Publikation der geförderten Arbeiten.

Die nächste Antragsfrist ist 5. Juni 2017 // Next deadline is June 5th, 2017

 

Richtlinien

1. Grundsätze:

Die Hochschüler*innenschaft an der Universität Wien (ÖH Uni Wien) fördert wissenschaftliche Auseinandersetzung mit feministischen/queeren Themen. Nachwuchswissenschafter*innen können um finanzielle Unterstützung ansuchen.

2. Antragsteller*innen:

Alle Studierenden, die queere/feministische wissenschaftliche Arbeiten verfassen oder queere/feministische wissenschaftliche Projekte durchführen.

3. Anträge:

Die Arbeit/das Projekt muss klar den wissenschaftlichen queeren/feministischen Bezug erkennen lassen und darf keine Klischees und Stereotype reproduzieren. Gleichzeitig dürfen keine Rassismen in der Arbeit transportiert werden, dies schließt ein: Exotisierung, die Reproduktion von kolonialen Narrativen, antisemitische Bilder und Erzählweisen, anti-muslimischen Rassismus sowie Anti-Ziganismus. Zum Beispiel sollten Arbeiten, die sich mit entwicklungspolitischen Fragen beschäftigen, einen Kolonialismus-kritischen Blick als Basis der Arbeit vorweisen und sich mit damit einhergehenden Machtverhältnissen auseinandersetzen. Des Weiteren werden eine Kolonialismus-kritische Perspektive und eine Auseinandersetzung mit eigenen (zum Beispiel weißen) Privilegien erwartet.

Eine queer-feministische Perspektive beinhaltet für uns immer eine antirassistische Position und Praxis. Für den Fördertopf bedeutet es, dass wir auch Arbeiten fördern, die einen antirassistischen Hauptfokus haben und sich auch queer-feministisch positionieren.

Eine Förderung kann als Kostenersatz für verschiedene bei der wissenschaftlichen Arbeit/dem wissenschaftlichen Projekt anfallende Kosten in Anspruch genommen werden oder als Stipendium. Der höchstmögliche Förderbetrag sind 1.500,– Euro pro Antragsteller*in. Zum Zeitpunkt der Antragstellung darf die Arbeit bereits fertiggestellt sein, in diesem Fall ist aber auszuführen, warum eine Förderung durch die ÖH Uni Wien in Anspruch genommen werden soll. In Ausnahmefällen können die Arbeiten bis zu sechs Monaten nach der Fertigstellung gefördert werden.

Es ist von den Antragssteller*innen anzugeben, ob das Projekt bereits anderweitig gefördert wird. Förderungen durch andere Stellen können bei der Bemessung des Förderbetrags berücksichtigt werden. Der Aufwand bzw. Umfang der wissenschaftlichen Arbeit wird bei der Entscheidung über die Förderhöhe ebenfalls berücksichtigt. Bei den Studienrichtungen wo zwei kürzere Bachelorarbeiten geschrieben werden müssen (z.B. jeweils 20 Seiten), sollen beide Arbeiten einen queer-feministischen Bezug haben und unseren Richtlinien entsprechen. Wenn es sich um eine Arbeit über 40 Seiten handelt reicht es nur diese Arbeit einzureichen. Es ist außerdem anzugeben, ob die Antragssteller*innen diese Förderung bereits bei einer früheren Arbeit oder einem früheren Projekt in Anspruch genommen haben.

Nach Fertigstellung der wissenschaftlichen Arbeit ist diese zwecks Archivierung in digitaler Form (pdf) an queer-fem-foerderung@oeh.univie.ac.at zu übermitteln. Im Falle der Förderung einer Publikation ist zusätzlich ein Belegexemplar im Wirtschaftsreferat abzugeben (mit ÖH-Logo, siehe 5. Nennung der ÖH). Wird die Förderung für ein wissenschaftliches Projekt anstatt für eine Arbeit vergeben, ist nach Abschluss des Projekts eine Dokumentation zu übermitteln.

Die fertigen Arbeiten können auf der Homepage der ÖH Uni Wien (http://www.oeh.univie.ac.at/queerfem/gefoerderte-arbeiten/) veröffentlicht werden, um die Dissemination und Publizität von Forschungsergebnissen zu fördern. Im Antrag ist anzugeben, ob eine Veröffentlichung gewünscht ist oder nicht. Ob eine Veröffentlichung gewünscht ist oder nicht hat keinen Einfluss auf die Zuerkennung oder Höhe der Förderung.

Der Antrag ist in Form einer einzigen Datei einzureichen und hat folgende Punkte zu enthalten:

a) Äußere Daten der Nachwuchswissenschafter*in und etwaiger Mitarbeiter*innen:

Name, Adresse, Telefonnummer, e-Mail-Adresse, Uni, Studienrichtung, Matrikelnummer, IBAN und BIC, Kontonummer, Bank, Bankleitzahl, Kontoinhaber*in, Angabe, ob die Veröffentlichung der abgeschlossenen Arbeit auf der Homepage gewünscht ist, Datum der Einreichung.

b) Aussagekräftiges Exposé bzw. Projektbeschreibung:

Titel der wissenschaftlichen Arbeit/des wissenschaftlichen Projekts, Ausgangssituation, Vorgangsweise (inkl. Methoden), Projektziel, Resümee, Literatur; inkl. Angabe der voraussichtlichen Dauer der Arbeit – maximal fünf Seiten! Beantworte bitte auch folgende Frage: Was ist dein queer*feministischer Bezug in der Arbeit?

c) kurzer Lebenslauf inkl. Bildungsgang

d) Publikationsliste (wenn vorhanden)

e) Kostenaufstellung:

Aufstellung der anfallenden Kosten, gewünschte Höhe und Erläuterung der bei der ÖH Uni Wien angesuchten Unterstützung, Begründung, warum um eine Förderung von der ÖH Uni Wien angesucht wird, Angabe weiterer bewilligter Förderungen, Angabe ob bereits eine Arbeit mit dieser Förderung unterstützt wurde.

Alle Angaben und/oder Unterlagen müssen in einem einzigen Dokument (pdf- oder doc-Datei) zusammengestellt und abgegeben werden (Ausnahme: fertige Arbeiten). Andernfalls wird der Antrag nicht behandelt.

4. Projektbehandlung:

Die Behandlung der Projektanträge, die Entscheidung über eine Förderung und deren Betrag, obliegt den Frauen*referats- bzw. HomoBiTrans*Referats-Plena. Die Entscheidungen über die Vergabe der Mittel müssen konsensual getroffen werden. Allfällige Änderungen der Richtlinien erfolgen auf demselben Wege. Plena, die die Vergabe von Mitteln aus dem Fördertopf zum Thema haben, finden jeweils zwei Mal pro Semester und zwar im Oktober, Dezember, März und Juni statt. Die Treffen entfallen, falls der Topf für das Budgetjahr bereits ausgeschöpft wurde oder keine Anträge eingelangt sind. Antragsteller*innen werden nach erfolgter Entscheidung via e-Mail oder telefonisch verständigt.

5. Nennung der ÖH:

Wird eine Förderung für die Publikation einer wissenschaftlichen Arbeit (z.B. Druckkostenzuschuss) in Anspruch genommen, ist das Buch auf der Impressumseite oder an einer anderen dafür geeigneten Stelle unbedingt mit dem Vermerk „Gefördert von der Hochschüler*innenschaft an der Universität Wien.“ (oder einem vergleichbaren, inhaltlich entsprechenden Vermerk) und dem ÖH-Uni-Wien-Logo zu versehen (siehe auch Logo-Download auf der ÖH Seite: http://www.oeh.univie.ac.at/arbeitsbereiche/wirtschaft/oeh-uniwien-logod... ):

Gefördert von der Hochschüler*innenschaft an der Universität Wien.

Wird eine Förderung für andere Aufwendungen in Anspruch genommen, sind das Logo und/oder der Schriftzug zu verwenden, falls im Rahmen des wissenschaftlichen Projekts geeignete Druckwerke produziert werden (z.B. Flyer). Das Logo und/oder der Schriftzug haben möglichst gut sichtbar und in einer dem Druckwerk angemessenen Form platziert zu werden.

Abgesehen von der Farbe darf das Logo nur mit Genehmigung verändert werden!

6. Kontakt und Antragstellung:

queer-fem-foerderung@oeh.univie.ac.at

*************************************************************************************************************************************************************************

 

ÖH Uni Vienna budget for support of feminist/queer junior scientists

The ÖH of the University of Vienna supports scientific work on feminist/queer topics. Junior scientists and students can apply for financial support when they are writing their thesis (Bachelor, Master, and similar degrees) on feminist/queer topics or if they are working on a scientific project in that area. Publications can also be (co-)funded.

 

Next Deadline for applications is 3th January, 2017

 

Criteria for application:

1. Basics:

Scientific work on feminist/queer topics can be financially supported.

2. Applicants:

All students who work on a feminist/queer thesis, project, or something similar can apply for financial support.

3. Applications:

The research (proposal) or project has to clearly show the scientific feminist/queer topic and should not reproduce clichés or stereotypes in any way. The work can also in no way transport racisms, which includes: exotization, reproduction of colonial narratives, anti-Semitic notions, islamophobia, xenophobia, othering, etc. Works that deal with developmental questions, for example, should be based on colonialism-critical perspectives and show how they take into account hierarchies and distributions of power that is connected to these topics. Further, a perspective critical of colonialism and a reflection of the own position and own (for example, white) privileges is required.

A queer-feminist perspective always also means an anti-racist position and practice. For applications this means, that we also support works with anti-racism as their main focus, which are more generally positioned as queer-feminist.

Financial support can be given to compensate for costs surrounding the work/project, or as a scholarship. The highest possible amount of support is 1.500€ per person. When applying for support, the work may be finished already, but then please elaborate on why the support is (still) needed. In general, works can be supported until six months after they are finished.

The applicant has to indicate whether the work is funded by any other institutions, universities, ÖH, or other. If so, this might be taken into account. Also, the size of the project and the time that is needed for the work is taken into account. For studies that require two (rather short) Bachelor Theses, both works have to meet the criteria/guidelines. If the thesis has more than 40 pages, it is enough to just hand in one that meets the criteria/guidelines. Also, applicants have to indicate if they received money from this budget before, since the total amount per person is 1.500€.

After the work is finished, it needs to be send in digital form (pdf) to queer-fem-foerderung@oeh.univie.ac.at for our archives. In case an official publication is funded, the Wirtschaftsreferat at ÖH Uni Vienna needs a copy (with the ÖH Logo, see 5.). If the financial support is for a scientific project, where the outcome is not a text, a short documentation needs to be send when it is finished.

Finished work can be published on the ÖH homepage to promote feminist/queer scientific research. It should be indicated in the application already, whether or not this form of publication is wanted. Whether it is wanted or not does not affect the amount of financial support.

The application should be send in ONE DOCUMENT, should be NO LONGER THAN 5 PAGES and needs to include the following:

a) Data of the applicant (and co-authors, if applicable):

Name, address, phone number, e-mail, university, study, Matrikel-number, IBAN and BIC, bank institute, name of the bank account owner, indication if publication of the work on the ÖH homepage is wanted, date of application.

b) Exposé/ research proposal/ project description:

Title of the work, form of the work (Bachelor or Master thesis, dissertation, art project, or similar), size (approximate number of pages that is expected, for example), situation before the work (in the context of the topic), process of work (including methods), the general aim of the work, literature that is/ will be used, how long it will take to finish it… Please also answer the question: What is your queer/feminist basis/reference/position/standpoint concerning this particular work or project?

c) short cv

d) list of publications (if applicable)

e) list of costs:

List of costs for the work/ project (not applicable if applying for a scholarship), amount of financial support that is needed, reasons for why support is needed from ÖH, financial support from other institutions, indication whether money from this particular budget was received before already.

The application can only be considered if handed in in ONE DOCUMENT (preferably pdf or word files).

4. Process:

Deciding on financial support from this budget is the task of ÖH’s Frauen*Referat (women’s*office) and HomoBiTrans*Referat (HomoBiTrans*office). Decisions are made consensual. Changes of criteria and guidelines are decided the same way. Decision meetings are held twice per semester. Meetings do not take place when there are no applications or when the yearly budget is exhausted. Applicants will be informed about the decision via e-mail shortly after the meetings.

5. Mention of ÖH:

If an official publication is financially supported by this budget (for example printing costs), the book has to include the logo of ÖH and the notion “Gefördert von der Hochschüler*innenschaft an der Universität Wien” in its “Impressum” or on another suited page. Please find the logo for download below on this page or at ÖH’s Wirtschaftsreferat.

If financial support is given for something else, logo and writing have to be placed on every printed material of the project, for example flyers.

Apart from the color of the logo, changes may only be made with official permission of ÖH.

6. Contact and application:

queer-fem-foerderung@oeh.univie.ac.at

 

Geförderte Arbeiten

Arbeit vorstellen (Denkwerkstatt-Blog)

Antragsformular

Ausgabenrefundierung durch Überweisung

Mit diesem Formular hat die Abrechnung aller Ausgaben, die vorab von der jeweiligen Empfänger_in getätigt wurden, zu erfolgen. Original-Belege und zugehörige Zahlungsbestätigungen sind im eingerahmten Bereich auf Seite 2 anzuheften. Für jeden Original-Beleg ist ein genauer Verwendungszweck anzugeben (z.B.: NICHT ausreichend wäre "Verpflegung" als Zweck bei einer Rechnung über einen Lebensmitteleinkauf). Es gelangen nur Original-Belege für Ausgaben, deren Zweckmäßigkeit glaubhaft gemacht werden konnte und die den Erfordernissen des Umsatzsteuergesetzes entsprechen, zur Auszahlung.