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12Jun
14Jun

ÖH im Wandel der Zeit - Ausstellung

Ausstellungsplakat - ÖH im Wandel der Zeit

Die ÖH Uni Wien lädt ein zur Ausstellung im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Es gibt keinen Grund zu feiern - 650 Jahre Uni Wien".

Ort: AAKH, Campus der Universität Wien, Hof 8
Vorstellung der Ausstellung, anschließend Erfrischungen und Rundgang

Öffnungszeiten:
Die ÖH im Wandel der Zeit
Freitag: 9 - 16 Uhr, Samstag und Sonntag: 10 - 17 Uhr

 

Eine Ausstellung zu der Geschichte der studentischen Vertretungen und politischen Kämpfe an der Universität Wien.

Die Universität ist umkämpft. In diesen Kämpfen vertritt die Österreichische Hochschüler*innenschaft (ÖH) seit 1946 offiziell die Interessen der Studierenden. Anlässlich der 650-Jahr-Feier der Universität Wien zeigt die ÖH in der Ausstellung „Die ÖH im Wandel der Zeit“ einen historischen Abriss ihrer eigenen Geschichte. Ausgehend vom 600-Jahr-Jubiläum werden auch studentische politische Gruppierungen jenseits der gewählten Vertretung und deren Verhältnis zur ÖH vorgestellt. Die Ausstellung widmet sich den Akteur*innen in diesem Spannungsverhältnis und deren Verbindungen zur Universität Wien.

Thematische Schwerpunkte sind die Proteste von Studierenden und Angehörigen der Universität in den 1960er Jahren, die Rolle von Frauen* in der Wissenschaft und an der Universität Wien und der Fall Ernst Kirchweger. Eine Station thematisiert die bildungspolitischen Auseinandersetzungen zwischen der Studierendenvertretung, der Universität als staatliche Institution und dem dafür verantwortlichen Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft. Neben den bildungspolitischen Standpunkten setzt sich dieser Teil auch mit grundlegenden Barrieren, Hürden und Schwierigkeiten für Studierende auseinander. Anlässlich der Einführung der Bachelor- und Masterstruktur
im Bolognaprozess spielten die Bildungsproteste rund um „unibrennt“ im Jahr 2009 eine zentrale Rolle im studentischen Engagement an der Universität Wien. Sie finden daher auch einen zentralen Platz in der Ausstellung. Dabei wird fünf Jahre nach „unibrennt“ auch die gegenwärtige Situation in der österreichischen Bildungspolitik breit beleuchtet. Im letzten Schwerpunkt eröffnet die Ausstellung einen kritischen Ausblick: Wie kann studentisches Engagement in Zukunft aussehen? Wie kann im modularisierten und verschulten Studienalltag bildungspolitisches
Interesse Platz finden?

Technisch und medial wird die Ausstellung von Filmscreenings und Zeitzeug_inneninterviews begleitet.