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20Mär

Gedenkveranstaltung zum 50. Todestag von Ernst Kirchweger

Demonstration  gegen den antisemitischen Universitätsprofessor Taras Borodajkewycz

Erinnern heißt kämpfen – Gedenkveranstaltung zum 50. Todestag von Ernst Kirchweger

Zum 50. Jahrestags des ersten politischen Mordes nach 1945 veranstaltet die ÖH eine Gesprächsrunde mit Zeitzeug_innen und Expert_innen nicht nur um Ernst Kirchweger zu gedenken, sondern auch um seinen Todestag als Anlass zu nehmen sich mit rechtsextremer Gewalt heute auseinanderzusetzen. Am 31. März 1965 fand eine Demonstration von Organisationen von Student_innen, ehemaligen Widerstandskämpfer_innen sowie Gewerkschaften gegen den antisemitischen Universitätsprofessor Taras Borodajkewycz statt, an der sich auch Ernst Kirchweger beteiligte. Er wurde von dem (erst Tage nach der Tat ausgeforschten) Rechtsextremisten und RFS-Mitglied Günther Kümel niedergeschlagen und dabei schwer verletzt. Zwei Tage später erlag er seinen Verletzungen.

Zeitzeugen:
Albrecht Konecny (ehemaliger Akteur des “Antifaschistischen Studentenkomitees”)
Tony Scholl (ehemaliger Vorsitzender des VDS (Verband demokratischer Studenten), im antifaschistischen Studentenkomittee)

Moderation:
Matthias Vigl

Zu rechtsextremer Gewalt heute:
Natascha Strobl

 

Hardfacts:

Wo? 1010 Wien, Universitätsstraße 7, Neues Institutsgebäude, Hörsaal 2

Wann? 20.03.2015, 18.30 Uhr

 

Zur Facebook-Veranstaltung:

Erinnern heißt kämpfen – Gedenkveranstaltung zum 50. Todestag von Ernst Kirchweger

 

 

1010 Wien, Universitätsstraße 7