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10Mär

Führung im Waschsalon - Karl-Marx-Hof

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Im Jubiläumsjahr „150 Jahre Ringstraße“ widmet der Waschsalon Karl-Marx-Hof seine Sonderausstellung der „Ringstraße des Proletariats“, dem „politischen Gegenentwurf“ zur bürgerlichen Ringstraße. Um für die arbeitende Bevölkerung Wiens menschenwürdigen und leistbaren Wohnraum zu schaffen, errichtet das Rote Wien zwischen 1919 und 1933 insgesamt 382 kommunale Wohnbauten mit knapp 65.000 Wohnungen. Die höchste Konzentration dieser Gemeindebauten findet sich entlang des Margaretengürtels – auf der sogenannten „Ringstraße des Proletariats“. Rund um den Reumannhof entstehen während der Ersten Republik mehr als 20 zum Teil monumentale Bauten, die als architektonische Zeichen auch die neuen Machtverhältnisse in Wien widerspiegeln. 

Wann: am 10. März um 10.45 Uhr 
Wo: Treffpunkt U-Bahn-Station Heiligenstadt
Mit: Laurin Rosenberg 

Über die Veranstaltungsreihe: 

Die ÖH Uni Wien will mit ihrer Veranstaltungsreihe auf raumspezifische Prozesse aufmerksam machen und sie genauer untersuchen: Verdrängungsprozesse, Segregation, Gentrifizierung - wie erhebt wer Anspruch auf Stadtraum? Und warum? Expert_innen präsentieren ihre Forschungsergebnisse, themenspezifische Stadtrundgänge untermauern in einem zweiten Schritt die theoretischen Grundkenntnisse. Wir setzen uns damit auseinander, was Stadt ist, wie der Raum aufgebaut ist und wie er geplant wird.